Landesbüchereitagung 2017

 Titelbild Einladung 375

 EENE, MEENE, MINT …

Warum sinkt eine kleine Cocktail-Tomate im Wasserglas, während eine große Zitrone schwimmt? Viele naturwissenschaftliche oder technische Phänomene lassen sich über spannende Geschichten erklären und erzählen. Mit Geschichten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT genannt – zu vermitteln, ist eines der Ziele, zu dem Öffentliche Bibliotheken einen wichtigen Beitrag leisten. Tina Seibert von der Deutschen Telekom Stiftung und Stefanie Thate von der Stiftung Lesen informierten über MINT-Vorlesepaten und MINT-Vorlesepatinnen, die mithelfen, dass Kinder ihre Sprachkompetenzen verbessern und gleichzeitig in die faszinierende MINT-Welt eintauchen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Zielgruppenarbeit der Bibliotheken. Georg Braun, Marketingexperte, beleuchtete in seinem Vortrag „Wer passt zu mir? Zielgruppen erkennen und gewinnen“ das Wissen um die Bedürfnisse und Wünsche von Zielgruppen.

Das Ensemble Theater/Baum/Schere zeigte, wie man Kindern und Jugendlichen die Literatur und die Kunst des Theaters spielerisch näher bringt und bot mit dem Stück „Tausche Erbse gegen Prinz“ einen Höhepunkt zum Abschluss. Die Tagung fand am 9. und 10 November 2017 im Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil in Salzburg statt. Rund 130 Personen aus dem Land Salzburg, anderen Bundesländern und dem angrenzenden Bayern nahmen teil. 

Lesen Sie dazu auch die Meldung in der Landeskorrespondenz Salzburg

Hier finden Sie Unterlagen zu einzelnen Beiträgen und Workshops

 

Wer passt zu mir? Zielgruppenarbeit
   

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 EENE, MEENE, MINT …

Warum sinkt eine kleine Cocktail-Tomate im Wasserglas, während eine große Zitrone schwimmt? Viele naturwissenschaftliche oder technische Phänomene lassen sich über spannende Geschichten erklären und erzählen. Mit Geschichten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT genannt – zu vermitteln, ist eines der Ziele, zu dem Öffentliche Bibliotheken einen wichtigen Beitrag leisten. Tina Seibert von der Deutschen Telekom Stiftung und Stefanie Thate von der Stiftung Lesen informierten über MINT-Vorlesepaten und MINT-Vorlesepatinnen, die mithelfen, dass Kinder ihre Sprachkompetenzen verbessern und gleichzeitig in die faszinierende MINT-Welt eintauchen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Zielgruppenarbeit der Bibliotheken. Georg Braun, Marketingexperte, beleuchtete in seinem Vortrag „Wer passt zu mir? Zielgruppen erkennen und gewinnen“ das Wissen um die Bedürfnisse und Wünsche von Zielgruppen.

Das Ensemble Theater/Baum/Schere zeigte, wie man Kindern und Jugendlichen die Literatur und die Kunst des Theaters spielerisch näher bringt und bot mit dem Stück „Tausche Erbse gegen Prinz“ einen Höhepunkt zum Abschluss. Die Tagung fand am 9. und 10 November 2017 im Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil in Salzburg statt. Rund 130 Personen aus dem Land Salzburg, anderen Bundesländern und dem angrenzenden Bayern nahmen teil. 

Lesen Sie dazu auch die Meldung in der Landeskorrespondenz Salzburg

Hier finden Sie Unterlagen zu einzelnen Beiträgen und Workshops

 

Wer passt zu mir? Zielgruppenarbeit
   

Workshop 1: Wer passt zu mir? Zielgruppen richtig abholen

Botschaften, die Menschen abholen, die Ziele erreichen und bewegen. Der Schlüssel zu erfolgreicher Kommunikationsarbeit ist das Wissen um die Bedürfnisse und Wünsche von Zielgruppen. Erfahren Sie mehr über die Grundlagen der Zielgruppen-Planung, Möglichkeiten der Zielgruppenbeschreibung und das Arbeiten mit Nutzen in Marketing und interner Kommunikation.

Referent: Georg Braun, MBA
Seit über 20 Jahren entwickelt Georg Braun Marketing- und Kommunikationslösungen. Mit den Beratungsschwerpunkten auf Strategie, Content und Digitalisierung begleitet er Kunden im In- und Ausland. Darunter Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschulen Salzburg, Vorarlberg und Südtirol, das Katholische Bildungswerk OÖ, den Bayerischen Bauernverband oder den DVV International. Vortrags- und Trainingstätigkeiten bei Instituten, wie dem BIFEB oder ARS Wien, sowie bei diversen Tagungen und Workshops ergänzen die Tätigkeit.

Workshop 2: Die LosLeseMatros_innen – Inszenierung von und in Bibliotheken

Der Bibliothekar und Leiter der Theater/Baum/Schere-Bibliothek der Sinne, Helmut A. Schlatzer, gründete gemeinsam mit der Erziehungswissenschaftlerin und Theaterpädagogin Sabine Aigner im Jahr 2011 die Theater/Baum/Schere GsbR. Ziel der Organisation ist es, mittels einem freien künstlerischen Zugang, den Stellenwert und das Image österreichischer Bibliotheken zu heben und mittels zahlreicher bereits durchgeführter Projekte, die Lust am Lesen und am Buch zu wecken. Im Workshop werden einzelne Projekte vorgestellte (Library pop up; BücherJACK; LosLeseMatros_innen;) und wertvolle und vor allem unkonventionelle Anregungen zur Umsetzung in der eigenen Bibliothek gegeben.

Vortragende: Maga. phil. Sabine Aigner und Helmut A. Schlatzer (Hauptamtlicher Bibliothekar)
www.theater-baum-schere.com 

Workshop 3: Wir kaufen, was Sie lesen

 Buchtipps, Rezensionen, Literaturkreise: Austausch, Kritik, Entscheidungen, Diskussionen zwischen den Regalen und Leser*innen.

Referentin: Dr. Christina Repolust
Germanistin, Leiterin des Referates für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Literaturvermittlerin, Trainerin für Deutsch als Zweitsprache, Fotografie-Ausstellungen.

Workshop 4: Wie können wir am besten Ehrenamtliche gewinnen, die für unsere Organisation tätig werden?

So oder so ähnlich lautet oft die erste Frage im Zusammenhang mit der Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Geht es um die Konkretisierung dieser Frage, muss erst festgelegt werden, wie viele Ehrenamtliche mit welchen Qualifikationen zu welchem Zeitpunkt erforderlich sind. Demnach ist es unerlässlich, inhaltliche sowie organisatorische Voraussetzungen zu schaffen, um einem effektiven Werben um neue Teammitglieder Sorge zu tragen.

Im Workshop beschäftigen wir uns unter anderem mit dem eigenem Team und damit, wie es uns erfolgreich gelingen kann, neue Teammitglieder zu finden.

Workshopinhalte: 

  • Teamanalyse: Wie sind wir als Team aufgestellt? Was motiviert mich zur Mitarbeit im Team?

  • Wen suchen wir? Welche Funktionen, Aufgaben sollen übernommen werden?

  • Was können wir bieten? Warum sollte jemand bei uns mitwirken?

  • Wie und wo können wir jemanden finden?

  • Platz für Erfahrungsaustausch, persönlichen Fragen und Anliegen.

 Referentin: Mag. Marion Brandstetter MAS, Selbstständige Trainerin, Beraterin und Coach, Lektorin an der FH Hagenberg, 17 Jahre Erfahrung als Führungskraft, Teamleiterin und Veranstaltungsmanagerin.

 

Workshop 5: Demenz verstehen lernen ...!

Die Diagnose „Demenz“ umfasst ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Nach und nach sind wichtige Funktionen des Gehirns davon betroffen - vor allem das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik.

Grundsätzlich ist es an uns Allen, von Demenz betroffene Personen, soweit wie möglich und so lange als möglich, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Methoden, am Gesellschaftsleben teilhaben zu lassen und in den Alltag zu integrieren. Voraussetzung dafür ist das Wissen über diese Krankheit und das Verstehen von Demenz, um unsere Berührungsängste davor zu nehmen.

Bibliotheken leisten einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung zu diesem Thema. Das Projekt „Ein Demenzkoffer geht auf Bibliotheksreise“ bietet Angehörigen von Menschen mit Demenz einen unkomplizierten, erweiterten Zugang zu entsprechender Literatur und trägt dazu bei, dieses Thema aus dem „Tabu-Eck“ zu holen.

Referentin: Ebner Elisabeth DGKP, Palliative Care, Caritasverband der Erzdiözese Salzburg 

Workshop 6: KörpersprachlICH – Wirkung ohne Worte

Den optischen, „nonverbalen“ Signalen durch Mimik, Gestik und Haltung kommt in der zwischenmenschlichen Kommunikation die größte Bedeutung zu – noch bevor das erste Wort gesprochen ist.

Was kommt auf Sie zu, was erleben Sie in diesem Workshop?
* die 4 Elemente der Körpersprache in Theorie und Praxis
* Körpersprachliche Wirkung nach außen und nach innen
* Wege zu einem sicheren, selbstbewussten Auftreten
* 10 Top-Tipps gegen Nervosität bei Präsentationen 
* Möglichkeiten zur individuellen Erweiterung Ihrer Ausdruckspalette

Lernen Sie in diesem Workshop nicht nur Körpersignale anderer konkret und situativ zu deuten, sondern auch sich selbst und Ihre eigene optische Wirkung besser zu verstehen und bewusster zu gestalten.

Referentin: Mag. Sigrid Tschiedl, Theaterschaffende, Autorin, Persönlichkeitstrainerin, www.denkimpuls.at 

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