Landesbüchereitagung 2016

Die Salzburger Bibliothekarinnen und Bibliothekare trafen einander am 10. und 11. November zum Austausch bei der Landesbüchereitagung im Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil in Salzburg. Zentraler Schwerpunkt der Tagung war die Leseförderung in den Bibliotheken und die Frage, was die Bibliothekarinnen und Bibliothekare aktiv dazu beitragen können.

In ihrem Eröffnungsvortrag begeisterte Christine Kranz, „Lesefaszinatorin“ und Mitarbeiterin der Stiftung Lesen in Mainz, mit  praxisnahen Ideen und plädierte dafür, sich auf das Medienverhalten des Zielpublikums tatsächlich einzulassen. Leseförderung ist nicht Literaturvermittlung - die spezifischen Vorlieben von Mädchen und Buben müssen in der Bibliothek Platz finden. Auch ein Jubiläum wurde bei der Landesbüchereitagung gefeiert: Vor zehn Jahren startete das Land Salzburg die regionale Betreuung der Öffentlichen Bibliotheken. Landesrätin Martina Berthold dankte den Regionalbetreuerinnen für ihr Engagement und betonte: „Büchereien gehören zur Basisinfrastruktur einer Gemeinde. Die 123 öffentlichen Bibliotheken sind das Rückgrat für das Bildungsland Salzburg und sind Hüterinnen des aufgeklärten, rationalen Denkens.“ Workshops, die Vorstellung innovativer Projekte aus Bibliotheken und Informationen über aktuelle Angebote der Fach- und Servicestellen rundeten die Tagung ab. Die literarische Begegnung mit der oberösterreichischen Autorin Monika Krautgartner bildete den krönenden Abschluss einer gelungenen Tagung.

Lesen Sie dazu auch die Meldung in der Landeskorrespondenz Salzburg

Hier finden Sie Unterlagen zu einzelnen Beiträgen und Workshops

 

Die Salzburger Bibliothekarinnen und Bibliothekare trafen einander am 10. und 11. November zum Austausch bei der Landesbüchereitagung im Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil in Salzburg. Zentraler Schwerpunkt der Tagung war die Leseförderung in den Bibliotheken und die Frage, was die Bibliothekarinnen und Bibliothekare aktiv dazu beitragen können.

In ihrem Eröffnungsvortrag begeisterte Christine Kranz, „Lesefaszinatorin“ und Mitarbeiterin der Stiftung Lesen in Mainz, mit  praxisnahen Ideen und plädierte dafür, sich auf das Medienverhalten des Zielpublikums tatsächlich einzulassen. Leseförderung ist nicht Literaturvermittlung - die spezifischen Vorlieben von Mädchen und Buben müssen in der Bibliothek Platz finden. Auch ein Jubiläum wurde bei der Landesbüchereitagung gefeiert: Vor zehn Jahren startete das Land Salzburg die regionale Betreuung der Öffentlichen Bibliotheken. Landesrätin Martina Berthold dankte den Regionalbetreuerinnen für ihr Engagement und betonte: „Büchereien gehören zur Basisinfrastruktur einer Gemeinde. Die 123 öffentlichen Bibliotheken sind das Rückgrat für das Bildungsland Salzburg und sind Hüterinnen des aufgeklärten, rationalen Denkens.“ Workshops, die Vorstellung innovativer Projekte aus Bibliotheken und Informationen über aktuelle Angebote der Fach- und Servicestellen rundeten die Tagung ab. Die literarische Begegnung mit der oberösterreichischen Autorin Monika Krautgartner bildete den krönenden Abschluss einer gelungenen Tagung.

Lesen Sie dazu auch die Meldung in der Landeskorrespondenz Salzburg

Hier finden Sie Unterlagen zu einzelnen Beiträgen und Workshops

 

Workshop 1: Kinder mit geringen Sprachkenntnissen erreichen

Vorlesen und Erzählen bieten vielfältige Möglichkeiten, auch Kinder mit geringen Sprachkenntnissen anzusprechen. Man muss nur die richtigen Titel und die geeignete Technik einsetzen. Welche Bücher und anderen Medien eignen sich für Kinder mit ganz unterschiedlichem Hintergrund? Welche spielerischen Aktionen können begleitend oder im Anschluss eingesetzt werden? Wie vermittelt man Kindern anhand von Büchern und Bilderbuch-Apps gleichzeitig Wertschätzung ihrer eigenen Sprache und einen Einstieg in die neue Lebenswirklichkeit? Im Workshop werden ganz aktuelle Titel und Praxisideen für dialogisches Vorlesen und Erzählen sowie dazu passende spielerische Ergänzungen vorgestellt, die sich für den Einsatz im Rahmen von Bibliotheksangeboten eignen.

Referentin: Christine Kranz

Referentin für Leseförderung der Stiftung Lesen. In Seminaren, Vorträgen und Workshops für pädagogische und bibliothekarische Fachkräfte, aber auch Ehrenamtliche und Eltern informiert sie über die Themen Vorlesen, Kinderliteratur und Praxis der Leseförderung. Zu ihren Schwerpunkten gehören auch genderspezifische und medienübergreifende Leseförderung sowie digitales Lesen.

Workshop 2: Vorhang auf! Inszenieren mit der Buchstartbühne

Die bewährte Vermittlungsmethode des traditionellen japanischen Erzähltheaters KAMISHIBAI (kami = Papier, shibai = Theater) erfreut sich auch in Österreich immer größerer Beliebtheit. Die beiden Kamishibai-Spielerinnen Alexandra Mayer-Pernkopf und Veronika Mayer-Miedl teilen ihren Erfahrungsschatz und geben Tipps und Tricks für die praktische Umsetzung.
Die Teilnehmer/innen lernen mit der Buchstartbühne spielerisch umzugehen und nehmen konkrete Ideen und Anknüpfungspunkte für attraktive Kinderveranstaltungen in ihrer Bibliothek mit nach Hause. Mit dem Kamishibai setzen sie Bilderbücher ausdrucksstark in Szene und geben jeder Geschichte den passenden Rahmen.
Wer möchte, kann ein eigenes Bilderbuch, mit dem bereits gearbeitet wurde oder das mit der Buchstartbühne vermittelt werden soll, mitbringen!

Referentinnen: Alexandra Mayer-Pernkopf, Veronika Mayer-Miedl
Alexandra Mayer-Pernkopf: Schauspielerin, Figurentheater [isipisi], Kreativworkshops für Kinder, Goldschmiedin
Veronika Mayer-Miedl: Bilderbuchvermittlerin, PH-Referentin, Buchhändlerin

Workshop 3: „Ihr Auftritt bitte!“ Authentisch und selbstbewusst kommunizieren und vor Gruppen sprechen

Ihre persönliche  Ausstrahlung hat einen wesentlichen Einfluss auf Ihr eigenes Erleben und die Wirkung auf

Ihr Umfeld. Bei Vorträgen und innerhalb der zwischenmenschlichen- Kommunikation „sagen“ die nonverbalen Signale wie Gestik, Haltung, Mimik, aber auch die Stimmlage und  der Klang mehr, als das gesprochene Wort. Entwickeln Sie in diesem Workshop Ihr individuelles Verhaltensspektrum, schaffen Sie sich Handlungsspielräume in Ihren Alltagsrollen und im Kontakt zu anderen.

Methoden: Theaterpädagogische Methoden, Körperwahrnehmungsübungen, Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit

Referentin: Sabine Kroy

Systemische Beraterin, Trainerin und Coach, Theaterpädagogin und Schauspielerin. Schwerpunkte in der Arbeit als Persönlichkeitstrainerin sind die Theaterpädagogik, das Spiel und der Humor, denn Lachen macht Lernen zum Erlebnis und Genuss.

Workshop 4: Zuerst im Kopf und dann auf dem Chip

Menschen stehen vor Bücherregalen und halten Bücher in der Hand. Sind solche Fotos aussagekräftig oder inspirierend? Nein!  Sie aber wollen mit Ihren Fotos Geschichten erzählen, Ereignisse dokumentieren und Lust aufs Lesen und zuvor auf den Besuch in Ihrer Bibliothek machen? Dann verlassen Sie das Klischee und suchen Sie Ihre neue Bildsprache. Das Spiel mit Licht, mit Schärfe und Unschärfe, mit Nähe und Distanz macht Ihre Geschichten - Fotos erzählen Geschichten - einzigartig und interessant. Gestalten Sie die Szenen, die Sie rund um Bibliothek und Lesen ins Bild bringen wollen, analysieren Sie Ihre bisherigen Pressefotos, Fotos auf Ihrer Homepage und komponieren Sie Ihre Fotos weiter.

Mitzubringen: Je TN je drei Fotos, die er/sie präsentieren will

Referentin: Christina Repolust

Germanistin, Leiterin des Referates für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Literaturvermittlerin, Trainerin für Deutsch als Zweitsprache, Fotografie-Ausstellungen

Workshop 5: Öffentlichkeitswirksame Texte mit Biss – 7 Grundrezepte für knackige Texte

Wer Erfolg haben will, sollte seine Botschaften leserfreundlich formulieren. In diesem Kurzseminar erfahren Sie, wie Sie mit weniger Text und der richtigen Wortwahl mehr Wirkung erzielen. Sie erhalten Tipps, wie Sie einfach und schnell prägnante und interessante Texte schreiben können.
„Man brauche gewöhnliche Worte und schreibe ungewöhnliche Dinge.“ (Arthur Schopenhauer)

Referentin: Erika Krammer-RiedlDipl. Erwachsenenbildnerin, Lektorin und Textcoach, u. a. Ausbildung an der OÖ. Journalistenakademie, langjährige Erfahrung im Verlags- und Zeitungswesen, seit 1994 mit TransWrite selbstständig www.transwrite.at

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